Lasertrackermessungen: Lotabweichungen berücksichtigen
Hallo Felix,
danke für das Beispielprojekt. Wegen einer größeren Störung und Erkältung konnte ich mich leider erst heute wieder damit beschäftigen. Das Problem ist aber damit gelöst.
Es ist schön zu hören, dass Du das Beispiel nachvollziehen konntest.
Ich habe freie Lotabweichungen mit Näherungslotabweichungen von 0 (der Tracker stand näherungsweise horizontal) für die Standpunkte hinzugefügt. Dadurch erhalte ich, wie erhofft, ausgeglichene Punktkoordinaten mit a-posteriori-Standardabweichungen von wenigen Mikrometern, die im Rahmen der Genauigkeit mit den Ergebnissen einer anderen Ausgleichssoftware übereinstimmen.
Ja, perfekt. Wenn Ihr größere Netze habt (im Sinne einer größeren Ausdehnung und nicht einfach nur mehr Beobachtungen), könnte man die Ausgleichung ggf. auch anders aufziehen. Behalt' es einfach im Hinterkopf und meld' Dich, wenn dies mal relevant für Dich wird.
Danke nochmal für die Hilfe. Von der Trackerhorizontierung bzw. den Lotabweichungen abgesehen ist JAG3D bisher größtenteils selbsterklärend und sehr nützlich.
Danke für das Feedback. Eine Schulung scheint ja dann nicht nötig zu sein.
Alles Gute weiterhin und viel Erfolg bei den Messungen und Auswertungen
Micha
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