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<title>Java·Applied·Geodesy·3D - Näherungskoordinaten bei Punktverwechslungen</title>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/</link>
<description>Support forum for JAG3D software package</description>
<language>en</language>
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<title>Näherungskoordinaten bei Punktverwechslungen (reply)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der vorgeschlagene Ansatz soll nicht zu einer automatischen Anpassung der Eingabewerte führen. Es soll lediglich ein Hinweis generiert werden, der die Fehlersuche bei Punktverwechslungen vereinfachen könnte. Die Entscheidung zur Änderung der Punktnummer bzw. Messelementinformation obliegt weiterhin <strong>nur</strong> dem Anwender. </p>
<p>Ich denke auch nicht, dass die Anwendung neu entwickelt werden muss. Man könnte dies erweitern, indem der Hinweis durch die Ausgabe eines Popup angezeigt wird. Z.B. &quot;Standpunkt 1001 | Zielpunkt 1005 -&gt; nächstgelegener Punkt: 2005 (∆Y 0.003, ∆X 0.007)</p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14881</link>
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<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 13:24:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>htw9056</dc:creator>
</item>
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<title>Näherungskoordinaten bei Punktverwechslungen (reply)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>wenn ein Punkt auffällig ist, wird dieser bereits weitgehend ignoriert bei der Berechnung der Näherungswerte und kommt auf die Liste der schlecht-konditionierten Punkte, die am Ende ausgegeben wird. Die potenzielle Ursache wird gegenwärtig jedoch nicht untersucht, da es neben Punktverwechslungen auch schlicht Fehlmessungen oder Eingabefehler geben könnte. </p>
<blockquote><p>Im übrigen mache ich in der Praxis nichts anderes. <br />
1.) Messdaten einlesen<br />
2.) Berechnung durchführen <br />
3.) statistisch auffällige Punkte detektieren<br />
4.) Messdaten mit auffälligen Punkten um nummerieren und erneut einlesen.<br />
5.) Prüfung Fangkreis <br />
6.) ist das Ergebnis plausibel kann der Punkt final um nummeriert und weiter gearbeitet werden</p>
</blockquote><p>Mit dem essentiellen Unterschied, dass Du die Situation vor Ort auch noch zusätzlich kennst und damit beurteilen kannst, ob ein Punkt an einer gewissen Stelle liegen kann oder eben nicht. Diese zusätzliche Information fehlt aber dem Algorithmus, wodurch es nicht mehr ganz so trivial wird. Allein Dein Schritt 2 ist extrem komplex, wenn hier alle (oder zumindest ein großer Teil der vorkommenden) Eventualitäten berücksichtigt werden soll (Stichwort: Vorwärtsschnitt, Rückwärtsschnitt, Bogenschnitt). Um diese Aspekte adäquat zu berücksichtigen, erscheint mir eine Neukonzipierung der Routine notwendig.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14880</link>
<guid>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14880</guid>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 10:58:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Micha</dc:creator>
</item>
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<title>Näherungskoordinaten bei Punktverwechslungen (reply)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>im Allgemeinen sollten <em>auffällige</em> Punkte als schlecht konditionierte Punkte am Ende ausgegeben werden. Diese Punkte sollte man dann wirklich eingehend prüfen. Ist das in Deinem Fall nicht so?</p>
</blockquote><p>Ja bei mir ist das auch so und diese Punkte erfordern eine gesonderte Prüfung. </p>
<blockquote><p>Auch das Identifizieren der Messelemente ist nicht so einfach, da bei der Näherungswertbestimmung die Messwerte direkt in (lokale) Koordinaten des jeweiligen Standpunktes konvertiert werden. Diese einzelnen Systeme werden dann ineinander transformiert und die Restklaffen beurteilt.</p>
</blockquote><p>
Bei der Transformation der lokalen Systeme könnte man doch ansetzen. Wenn bei besagter Transformation ein Punkt auffällig wird, könnte man ihm temporär eine andere Punktnummer (z.B. eine Präfix &quot;A&quot;) beifügen. Damit sollte zumindest temporär die Punktkollision gelöst sein. Die Berechnung wäre vorübergehend möglich und über eine Ausgabe zum Fangkreis könnte den entscheidenden Hinweis zur Punktverwechslung liefern. <br />
Im übrigen mache ich in der Praxis nichts anderes. <br />
1.) Messdaten einlesen<br />
2.) Berechnung durchführen <br />
3.) statistisch auffällige Punkte detektieren<br />
4.) Messdaten mit auffälligen Punkten um nummerieren und erneut einlesen.<br />
5.) Prüfung Fangkreis <br />
6.) ist das Ergebnis plausibel kann der Punkt final um nummeriert und weiter gearbeitet werden</p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14879</link>
<guid>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14879</guid>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2025 13:39:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>htw9056</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Näherungskoordinaten bei Punktverwechslungen (reply)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,</p>
<p>im Allgemeinen sollten <em>auffällige</em> Punkte als schlecht konditionierte Punkte am Ende ausgegeben werden. Diese Punkte sollte man dann wirklich eingehend prüfen. Ist das in Deinem Fall nicht so?</p>
<p>Insgesamt ist das Problem nicht so einfach lösbar, wie Du es Dir vorstellst. Bei modernen Totalstationen kann man bspw. beim Satzmessprogramm Punkte aus dem Projekt auswählen, sodass man diese in der Anlernrunde nicht mehr manuell eingeben muss. Es kann dann vorkommen, dass ein falschbenannter Punkt von vielen Standpunkten die inkorrekte Nummer hat. Es wird also immer herausfordernder hier automatisch die <em>korrekte</em> Nummer zu identifizieren.</p>
<p>Auch das Identifizieren der Messelemente ist nicht so einfach, da bei der Näherungswertbestimmung die Messwerte direkt in (lokale) Koordinaten des jeweiligen Standpunktes konvertiert werden. Diese einzelnen Systeme werden dann ineinander transformiert und die Restklaffen beurteilt.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14878</link>
<guid>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14878</guid>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 09:06:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Micha</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Näherungskoordinaten bei Punktverwechslungen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Micha,<br />
wenn ich für Neupunkte eine Näherungskoordinate berechnen lasse, gelingt das im Regelfall sehr gut. </p>
<p>Eine Besonderheit tritt ein, wenn in den Messdaten eine oder mehrere Punktverwechslungen vorliegen. Das führt grundlegend zum Abbruch der Berechnung und man muss sich oft tiefgehend mit den Messdaten beschäftigen. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Beobachtungen (95-99%) frei von Punktverwechslungen vorliegen. </p>
<p>Da das Aufspüren der Punktverwechslungen ein sehr zeitaufwendiger Prozess ist, wäre meine Frage, ob man das ganze nicht vereinfachen kann.</p>
<p><br />
Bsp. Beim Vorliegen <strong>einer</strong> Punktverwechslung und der Berechnung von Näherungskoordinaten kann doch sicherlich festgestellt werden, an welchem Messelement das Problem vorliegt. <br />
Wäre es denkbar, mit Angabe eines Fangkreis den nächstgelegenen Punkt auszugeben. Dieser Hinweis führt sicherlich zum schnelleren Aufspüren der Punktverwechslung.</p>
<p>LG Stefan</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14877</link>
<guid>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14877</guid>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 08:08:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>htw9056</dc:creator>
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