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<title>Java·Applied·Geodesy·3D - Messunsicherheit</title>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/</link>
<description>Support forum for JAG3D software package</description>
<language>en</language>
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<title>Messunsicherheit (reply)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung, deine Antwort hat mir sehr weitergeholfen</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14946</link>
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<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 15:38:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Esther</dc:creator>
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<title>Messunsicherheit (reply)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<blockquote><p>Sollte man für jeden Standpunkt eine eigene Messunsicherheit ansetzen, basierend auf der Varianzkomponentenschätzung (VKS) dieses Standpunkts oder verwendet man eine einheitliche Messunsicherheit für alle Standpunkte?</p>
</blockquote><p>Die Frage lässt sich so pauschal sicher nicht beantworten. Ich sehe zumindest keinen Grund die Messunsicherheiten zu ändern, nur weil ich das Instrumenten 10 m weiter noch einmal neu aufgebaut habe. Warum sollte nun bspw. die Streckenmessung eine andere Streuung aufweise als noch vor 5 min? Hier den Weg über die Varianzkomponentenschätzung zu gehen, erscheint mir gewagt, da auf einem Standpunkt keine redundanten Messungen generiert werden können, sodass ein isolierter Standpunkt keine Residuen erzeugt.</p>
<blockquote><p>Allerdings entsteht dadurch eine [Variable Messunsicherheit je Standpunkt] sehr heterogene Gewichtung im Netz, was die Ausgleichung beeinflussen kann.</p>
</blockquote><p>Die entsteht auch dann, wenn ein einheitliches Modell wie 2 mm und 2 ppm für die Strecke angenommen wird, da jede Strecke individuell gewichtet wird - sofern nicht alle Distanzen die gleiche Länge aufweisen. <br />
Dass die Gewichtung auch die Ausgleichungsergebnisse beeinflussen, ist doch die Motivation ihrer Berücksichtigung?! Würde man dies nicht wollen, würde man alle Beobachtung gleichbehandeln. </p>
<p>Viele Grüße<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14945</link>
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<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 20:36:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Micha</dc:creator>
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<title>Messunsicherheit</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
ich führe aktuell eine Netzausgleichung als Grundlage für ein lokales Projekt (Maßstab 1:1) für Laserscanning durch. Die Geometrie wurde mit einem Tachymeter aufgenommen, zusätzlich habe ich ein Nivellment als Höhenbasis eingebunden.<br />
Bei der Auswertung stellt sich mir nun die Frage, wie man am sinnvollsten mit den Messunsicherheiten für die Beobachtungsgruppen Richtungswinkel und Zenitwinkel umgeht:<br />
Sollte man für jeden Standpunkt eine eigene Messunsicherheit ansetzen, basierend auf der Varianzkomponentenschätzung (VKS) dieses Standpunkts oder verwendet man eine einheitliche Messunsicherheit für alle Standpunkte?<br />
Meine Gedanken dazu:<br />
* Variable Messunsicherheit je Standpunkt: Bilden die realen Messbedingungen besser ab (z. B. unterschiedliche atmosphärische Bedingungen, Zielentfernungen oder Standpunktstabilität). Allerdings entsteht dadurch eine sehr heterogene Gewichtung im Netz, was die Ausgleichung beeinflussen kann.<br />
* Einheitliche Messunsicherheit :Einfachere, robuster und entspricht dem klassischen Ansatz „Instrumentengenauigkeit = Beobachtungsgenauigkeit“. Allerdings werden damit lokale Unterschiede in der Messqualität geglättet oder ignoriert.<br />
Mich würde interessieren, wie ihr das in der Praxis handhabt vor allem in Netzen.<br />
Freue mich auf eure Erfahrungen und Meinungen!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14944</link>
<guid>https://software.applied-geodesy.org/forum/index.php?id=14944</guid>
<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 20:18:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Esther</dc:creator>
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