Standpunktvereinigung als extra Modul der Vorverarbeitung

by htw9056, Saturday, January 28, 2023, 08:23 (396 days ago) @ Micha

Hallo Micha,

die Standpunktvereinigung tritt immer dann auf, wenn auf ein und dem selben Standpunkt mehrere Besetzungen (n=>2) gemessen wurden. Dies kommt in der Praxis öfter vor, z.B. wenn Zielpunkte bei der ersten Besetzung nicht sichtbar waren oder welche vergessen wurden.

Voraussetzung: Zuvor wurde eine Reduzierung der Messwerte vollzogen, so dass nur ein gemittelter Wert/Zielpunkt vorliegt.
Es muss mindestens 1 gemeinsames Ziel (p=>1) in beiden/mehreren Standpunkten vorhanden sein. Optimalerweise existieren gemeinsame Ziele mit p=>2.

Zweck: Es dient der Datenreduzierung und Kontrolle des Standpunktes in sich. Damit einhergehend müssen weniger Beobachtungen bewertet werden, wobei die Güte des Netzes keinen Qualitätsverlust erfährt.

Effekt: Ich gehe davon aus, dass in dem Fall einer mehrfachen Besetzung eines Standpunktes keine signifikante Verbesserung der Netzgeometrie erreicht wird. Die statistischen Werte (z.B. Redundanz) werden m.M. nach ohne Standpunktvereinigung verfälscht ausgegeben, da p=>2 vorliegt. Nach Berechnung der Standpunktvereinigung werden die statistischen Werte entsprechend korrekt ausgegeben (p=1).

Ich hoffe das war verständlich?

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