least-squares-adjustment:reliability
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| least-squares-adjustment:reliability [2025/03/15 20:39] – Michael Lösler | least-squares-adjustment:reliability [2026/01/26 16:05] (aktuell) – [Redundanzanteil] Michael Lösler | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 71: | Zeile 71: | ||
| | 3 | 19,87 % | | | 3 | 19,87 % | | ||
| - | Aufgrund der geringen Sicherheitswahrscheinlichkeit des einfachen Konfidenzbereichs von 40 % bzw. 20 % für einen Lage- bzw. Raumpunkt, werden die Halbachsen i.d.R. unter der Annahme der Normalverteilung mit einem Quantil der Fisher-Verteilung skaliert, sodass sich ein vergrößerter Konfidenzbereich mit einer entsprechend höheren Sicherheitswahrscheinlichkeit ergibt. In JAG3D wird die Sicherheitswahrscheinlichkeit | + | Aufgrund der geringen Sicherheitswahrscheinlichkeit des einfachen Konfidenzbereichs von 40 % bzw. 20 % für einen Lage- bzw. Raumpunkt, werden die Halbachsen i.d.R. unter der Annahme der Normalverteilung mit einem Quantil der Fisher-Verteilung skaliert, sodass sich ein vergrößerter Konfidenzbereich mit einer entsprechend höheren Sicherheitswahrscheinlichkeit ergibt. In JAG3D wird die Sicherheitswahrscheinlichkeit |
| - | Die Längen der Halbachsen des Konfidenzbereichs hängen somit von der Sicherheitswahrscheinlichkeit und vom gewählten Varianzfaktor ab. Für a-priori Varianzfaktor-bezogene Konfidenzbereiche gilt für die Halbachsen | + | |
| $$\sqrt{\sigma_0^2 \cdot \lambda \cdot n \cdot F_{n, | $$\sqrt{\sigma_0^2 \cdot \lambda \cdot n \cdot F_{n, | ||
| Zeile 89: | Zeile 88: | ||
| worin $\mathbf{P}$ die (diagonale) Gewichtsmatrix des [[: | worin $\mathbf{P}$ die (diagonale) Gewichtsmatrix des [[: | ||
| - | * $0.0 \leq r_i \lt 0.1$ → schlecht | + | * $0.0 \leq r_i \lt 0.1$ → schlecht |
| - | * $0.1 \leq r_i \lt 0.3$ → ausreichend | + | * $0.1 \leq r_i \lt 0.3$ → ausreichend |
| - | * $0.3 \leq r_i \lt 0.7$ → gut kontrolliert, | + | * $0.3 \leq r_i \lt 0.7$ → gut kontrollierbar, |
| - | * $0.7 \leq r_i \leq 1.0$ → sehr gut kontrolliert. | + | * $0.7 \leq r_i \leq 1.0$ → sehr gut kontrollierbar. |
| - | Die Summe aller $r_i$ bzw. die Spur der Matrix $\mathbf{R}$ liefert den Gesamtfreiheitsgrad $r = \tr \mathbf{R}$ der [[: | + | // |
| + | |||
| + | Die Summe aller $r_i$ bzw. die Spur der Matrix $\mathbf{R}$ liefert den Gesamtfreiheitsgrad $r = \tr(\mathbf{R})$ der [[: | ||
least-squares-adjustment/reliability.1742067574.txt.gz · Zuletzt geändert: von Michael Lösler
