effektivere Bewertung/Anpassung des Ausgleichungsmodells

by htw9056, Thursday, February 11, 2021, 11:55 (22 days ago)
edited by htw9056, Thursday, February 11, 2021, 12:12

Hallo,

ich habe folgenden Problem.
Bei der Ausgleichung von Lage- und Höhennetzen (u. a. anderen Netzen) kommt es immer wieder vor, dass "fehlerhafte" Messungen vorliegen. Diese werden von mir herausgefiltert und entsprechend bewertet/gewichtet ins Ausgleichungsmodell eingeführt. Diese Anpassung erfolgt immer manuell, indem ich zum einen das Ergebnis bewerte und die Erkenntnisse in den Rohdaten einpflege (individueller Gewichtsansatz für einzelne Beobachtungen A-Posteriori). Praktisch gesehen schalte auf den Reiter Ergebnis, merke mir den "Anpassungsbetrag" aus den "Beobachtungsresiduen" und wechsel auf den Reiter Rohdaten und trage den "Anpassungsbetrag" in diesem ein. Da es aufgrund der vielen Messwerte ein sehr hohen zeitlichen Aufwand bedeutet diese Eintragungen vorzunehmen, stelle ich mir eine etwas praktikable Lösung vor.

Wie kann diese aussehen?
Analog zum Kontextmenü, rechte Maustaste (Entfernen, Duplizieren, Verschieben), könnte man eine weitere Funktionen hinzufügen, womit man die A-Posteriori Werte dem Reiter "Rohdaten" automatisiert zuordnet. Die Zuordnung sollte als Basis der Werte des "Beobachtungsresiduen" erfolgen.
Ein 3-Stufenmodell mit den Faktoren (1,0 / 0,7 / 0,3) wäre aus meiner Sicht sinnvoll, da nicht jedes "Beobachtungsresiduen" im vollen Umfang überführt werden darf. Die Prüfung hinsichtlich der Redundanz/EP muss der Nutzer im Blick behalten und sollte den/die zu übergebenden Wert/e immer kritisch hinterfragen.
Hier ein Vorschlag zum angepassten Kontexmenü im Reiter "Ergebnis".

Wäre dies programmtechnisch umsetzbar?

Wenn ja, so sollten diese Funktion für alle Beobachtunggsgruppen (Niv, Winkel, Strecken, GNSS) zur Verfügung gestellt werden.

Gleiches könnte ich mich mir auch für die Beurteilung der Festpunkte in der dynamischen AGL vorstellen.

Grüße


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